Half-Life (1998)

Das Tagebuch (lies: Liste aller Folgen) meines Kampfes um’s Überleben.

Als Gordon Freeman geht man, wie jeden anderen Tag auch, ganz normal zur Arbeit im Black Mesa Komplex. Doch dieser Tag ist alles andere als normal. Der Zug ist zu langsam, der Wachmann wirft uns vor zu spät zu sein – obwohl er selbst trödelt wie ein Faultier – alle Wissenschaftler sind angespannt und auch das Essen in der Mikrowelle explodiert. Als wir dann endlich mal im Versuchsraum sind – jeder jammert nur über unsere Unpünktlichkeit, lässt sich dann aber selbst unendlich Zeit, uns die Türen zu öffnen – gehen wir frohen Mutes unserer Tätigkeit nach und denken uns dabei: „Das haben wir alles im Griff“. Wir schieben die Probe in den Reaktor und ganz plötzlich wird unser Selbstbewusstsein von einem „Ups, kaputt“ verdrängt. Die Hölle bricht los – ach ne, das war in Doom 3 – also, die Aliens sind los und wir kämpfen uns mit dem ikonischen Brecheisen bewaffnet an die Oberfläche, um Hilfe zu holen. So zumindest der Plan. Doch die erwartete Hilfe des Militärs, das verdächtig schnell vor Ort war, ist nicht sonderlich hilfreich. Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Ihr bringt die Leut‘ ja um…

Zu spät zur Arbeit, alle genervt und dann noch dieses Experiment. Was ein gebrauchter Tag.

Er hatte eine Waffe, ich nicht. Er konnte mir nicht folgen und ich wollte eine Waffe. Logische Konsequenz? 😉 😦

(Ich fand später eine Waffe…)

Ein Shooter ohne Pumpgun ist kein Shooter. Zeit zur Alienjagd.

Da gibt es doch tatsächlich einen Kaffeemaschine im Spiel, auf der Valve aufgedruckt ist.

Es kommt zum ersten aufeinander treffen zwischen uns und dem Militär. Action!

Half-Life ist nicht nur für das Brecheisen bekannt. Lüftungsschächte gehören auch dazu.

Im Blast Pit treibt ein 3-köpfiges WTF sein Unwesen. Herzrasen.

Die Elemente sind aktiviert…

… und das Monster wird gegrillt. Jemand Bock auf ’nen Happen geröstetes Alienfleisch?

Nope, es gibt kein Knoppers, sondern knallharte Shooter Action. Zu so einer frühen Uhrzeit war das echt ’ne Nummer zu viel für mich 😀

Am Zugang zu den Schienen steht ein Monster auf dem Flur. „Was machen wir?“ lautet das Gebot der Stunde und dann die Eingebung „Wir schocken es pur!“.

Dieses Spiel liebt seine Labyrinthe und das auf Schienen ist besonders groß.

Knapp an Rüstung und mit viel Pech und Dummheit ausgerüstet, üben wir uns am Sterben. Wir sind noch immer auf Schienen unterwegs, um diese Rakete zu starten, aber das doofe Militär spielt einfach unfair.

Das letzte mal war ja die Übung zum Sterben, aber offensichtlich habe ich nicht daraus gelernt und überleben am Schluss mit 2 Leben und 2 Rüstung. Das muss besser werden!

In Teil 13 habe ich schon fleißig geübt. Danach, in Teil 14 habe ich aber schon wieder vergessen wie es geht und überlebt. In diesem Teil gibt es wieder ein tolle Portion Lebensverlust, an vielen verschiedenen Stellen. Es gibt also viel, um hämisch zu lachen.

Virtuelles Sterben ist soooo toll, ich kann einfach nicht aufhören *w00t*

Die Rakete ist unterwegs und wir kämpfen uns weiter Vorwärts. Luftanhalten ist dabei die Kunst der Stunde, denn Kuno der Killerkarpfen hat Hunger auf Freeman.

(Hinweis: Nach 5 Minuten hat die Aufnahme nur noch Bilder produziert und keinen Ton. Das ist mir erst beim Bearbeiten aufgefallen und dementsprechend fehlen 10 Minuten Spielton und auch der originale Kommentar. Ich habe das nachkommentiert, um dem ein wenig entgegen zu wirken. Ich hatte schon einiges weiter gespielt, sodass nochmals anfangen für diesen Abschnitt nicht praktikabel war.)

Die Rakete ist wahrscheinlich immer noch unterwegs – die soll sich mal beeilen und wir suchen mehr und mehr nach dem Sinn unserer Reise. Und dann treffen wir auf einen Wissenschaftler.

Wir treffen auf mega schnelle und in engem Schwarz gekleidete „Ninjas“, besiegen sie, nur um kurz danach gefangen genommen zu werden. Awesome… Und wo wachen wir auf? Müllpresse. Wie originell. Und wisst ihr was das schlimme daran ist? Wir haben keine Waffen mehr.

Der Weg in die Lambda Labs ist beschwerlich und Gordon Freeman muss da schon mal durch die Müllentsorgung. Neben laut ist es auch echt verworren.

Die Müllentsorgung liegt hinter uns und schon treffen wir wieder auf Soldaten. Die kennen wir wenigstens. Allerdings haben wir nicht wirklich was zum Schießen.

Wir spielen ein wenig mit Lasern und blasten ein kleines Loch in eine Wand. Und weil das nicht schon genug war, springen wir auch noch aus dem Loch. Ist das einzig logische nach der Aktion. Und nach einer Weile atmen wir wieder frische Luft.

Ich sag nur HUBSCHRAUBER!

Dieser dreckige Hubschrauber lässt nicht locker und treibt uns vor sich/unter sich/irgendwo her. Wir rennen dabei in ein Minenfeld, in so einen riesigen Tentakel und in eine Reihe Marines. Und das mit einem ständig ballernden Heli über uns. FRUST!

Am steilen Abhang, vor einem unbeschreiblichen (hässlichen) Hintergrund, üben wir Rache am Helikopter!

Einfach nur zur Erhaltung der Fitness und aus Drang zum Adrenalinrush, tanzen wir vor einem Panzer mit Raketenwerfer hin und her, fummeln erst einmal unbeholfen durch unser Waffenmenü, nur um dann letztlich noch zu erkennen, dass man mit dem Raketenwerfer auch nach dem Schuss noch zielen muss, um schlussendlich dem Ding den Garaus zu machen. What a day.

Kein Monster macht die Geräusche! Es sind an Wänden montierte Sprengfallen und große Raketen. Kaum öffnen wir die Tür, herrscht jedoch Stille.

In einem MG Nest dürfen wir mit wenig HP gegen eine große Horde diese elektrisierenden Monster ballern, die scheinbar in unendlichen Zahlen aus dem Nichts auftauchen.

In einer Garage mit zwei Hebebühnen hab ich mich selbst gefangen genommen. Ich bin zu doof das „Rätsel“ zu knacken.

Ein langer und beschwerlicher Weg liegt hinter uns. Wir haben es geschafft und stehen vor den Toren des Lambda Komplex!

Wir stehen vor den Toren des Lambda Komplexes und das Militär, welches sich ja eigentlich verpissen wollte, bombt fleißig vor sich hin und lässt uns die Decke auf den Kopf fallen. Zum Glück sind wir kein Gallier. Drinnen ist es aber auch nicht besser.

Zeit, dass wir mal mit dem Panzer spielen.

Wir kommen der Sache immer näher. Wie es aber so ist, müssen wir erst einmal einiges an Maschinerie aktivieren. Wie konnten die Wissenschaftler bisher überhaupt etwas erreichen?

Was die Wissenschaftler nicht können, das müssen wir eben… von wegen, Gordon (nicht ich!) bekommt es auch nicht auf die Reihe.

Der Kern ist nun endlich aktiv. Zeit, an ihm vorbei, und unter Spannung stehend (pun intended!), ganz nach oben zu klettern. Irgendwann müssen wir doch mal bei den Science Pals ankommen, die ganz konkret unsere Hilfe brauchen.

Wir sind endlich am Ziel! Wir haben die paar Leute gefunden, die wissen, wie man dieses Alien Problem löst. Uns wird der Lösungsweg mit Sicherheit nicht gefallen.

Erst der hässliche Gonarch, danach Sprungrätsel im Stile ein Super Mario… Hier war viel Editier- und Schneidearbeit nötig.

Hier versammeln sich noch einmal ein paar der geliebtesten Gegner. Die komischen Geier ähnlichen Schlangen aus dem Blast Pit, dieser blaue Feuerspucker aus dem Bahnhof und die großen Viecher, mit ihren Käferwaffen.

Das letzte Hindernis vor dem Boss. Eine Alienfabrik auf Xen, welche diese großen Käferschießer produziert. Da müssen wir noch durch und dann geht es dem Bösewicht an den Kragen!

Das große Finale! Groß in dem Sinne, dass der Boss groß ist. Der Kampf ist eher lahm. Diesem Riesenbaby geigen wir die Meinung und dann unterhalten wir uns mal mit dem G-Man. Oder er mit uns, wenn man es genau nimmt.

Puh, das war eine ganz schön harte Nuss. Meinen ausführlichen Kommentar zum Spiel gibt es hier auf meinem Blog. Danke schön für’s durchlesen und anschauen. Wir sehen uns.

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